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  Wirtschaftsgeschichte von Opel
 

Wirtschaftsgeschichte von Opel

 

1862                                                                    

  • Adam Opel, der 1837 geboren wurde
  • Lehre zum Schlosser im väterlichen Betrieb mit 20 Jahren auf Entdeckungsfahrt.
  • Er sammelte Erfahrungen in der Nähmaschinenbranche bei verschiedenen Herstellern in Frankreich
  • Mit diesen Erfahrungen kam der 25-jährige Schlossersohn Adam Opel 1862 zurück nach Deutschland.
  • Und lies sich nach seiner Wanderschaft als "Mechaniker" in seiner Heimatstadt Rüsselsheim bei Frankfurt am Main nieder in einem Hof richtet er sich eine Werkstatt ein und produzierte sogleich seine erste Nähmaschine. Sie kosteten damals 160 Taler

 

 

1863                                                                   

  • Bereits im Frühjahr 1863 zog er mit seiner Werkstatt in einen ehemaligen Kuhstall in Rüsselsheim.
  • Schnell stiegen die Produktionszahlen, und wirtschaftlicher Erfolg stellte sich ein


1868                                                                     

  • Am 17. November 1868  heiratete er die am 13. Februar 1840 zur Welt gekommene Gastwirtstochter Sophie Scheller.
  • Die mit ihrer Mitgift den Ausbau seines Unternehmens ermöglichte.
  • Rasch stieg Adam Opel zum größten Nähmaschinenproduzenten in Deutschland auf und exportierte nach ganz Europa.

 
1869                                                                   

  • Die Werkstatt war viel zu eng geworden - zog Adam Opel mit seinen Mitarbeitern in eine neue Fabrikanlage in Rüsselsheim.
  • Adam Opel lässt seine erste Fabrik mit Dampfmaschine an der Eisenbahnlinie bauen und verlässt mit seiner Werkstatt den alten Ortskern.
  • Er führt in Rüsselsheim die fabrikmäßige Produktion von Nähmaschinen ein, die er „auf Wanderschaft" in Paris kennen gelernt hatte.
  • 1869 beschäftigte Opel 40 Arbeiter, die sich um alles kümmernde
  • Geschäftstüchtige Sophie wurde im Betrieb bald unentbehrlich als Buchhalterin zahlte sie die Löhne aus, sie stellte den Vertreterstab zusammen, kontrollierte die Sauberkeit der Werkstatt und erzog neben den eigenen Söhnen Generationen von Lehrbuben.

 



  • Adam Opels erster Sohn Carl wurde Geboren.

 

1870                                                                   

  • wurden 8000 Nähmaschinen gebaut.
  • Viele davon wurden exportiert

 

1872                                                                   

  • übernahm er soziale Verantwortung für seine Mitarbeiter und gründete unter anderem bereits 1872 eine eigene Fabrikkrankenkasse.
  • Die Industrialisierung bot der Familie Opel bald weitere Geschäftsmöglichkeiten

 

1884
                                                                   

  • Die Söhne Wilhelm, Carl, Heinrich, Fritz und Ludwig Opel waren es, die den Vater für ein neues Produkt begeisterten: das Fahrrad.
  • Adam Opel soll bei seiner ersten Begegnung mit dem " Velociped " 1884 in den Graben gefahren sein.

 

1885                                                                     

  • von einer Geschäftsreise nach Paris im Jahr 1885, bei der Adam Opel die Vorzüge des Hochrads kennen gelernt hat, entschließt er sich, in seiner Nähmaschinenfabrik auch Fahrräder herzustellen.
  • Anfänglich verkauft Opel hauptsächlich Hochräder, aber auch Niederräder und Dreiräder.
  • Dann wird das Sortiment schnell erweitert und spiegelt dies die allgemeine Entwicklung der Branche wider     

 

1886                                                                    

  • Doch die Hartnäckigkeit der Söhne und kühler Geschäftssinn führten dazu, dass 1886 das erste Opel Hochrad die Fabrik verließ.

  

  • Die Söhne wurden von der zeitgenössischen Begeisterung für Radrennen infiziert und nahmen an zahlreichen Rennen teil.
  • Allein Fritz gewann über 180 erste Preise - natürlich auf einem Opel Rad.
  • Damit avancierten "die Jungs" zum besten Werbeträger für Opel Fahrräder: Nach jedem Rennsieg stiegen die Auftragszahlen.
  • Obwohl zu dieser Zeit jährlich etwa 20.000 Nähmaschinen produziert wurden, überholten die Fahrradumsätze gegen Ende des 19. Jahrhunderts das Nähmaschinengeschäft.
  • Opel wurde durch Modell- und Systemvielfalt zum führenden deutschen Fahrradhersteller und in den folgenden Jahrzehnten zum weltweit größten Produzenten.

 

1887                                                                   

  •  Adam Opel richtet eine neue Fabrikhalle für die Montage und (ab 1887) Herstellung von Fahrrädern ein.
  • Die fünf Söhne Opels haben maßgeblichen Anteil an dieser Entwicklung.
  • Als Markennamen werden anfänglich Schwalbe, Blitz IV und Opel-Victoria-Blitz verwendet.

 

1889      
                                                             

  • Bereits 1889 wird August Lehr in London auf einem Opel-Hochrad Weltmeister über 1 Meile.
  • Das 600 km lange Radrennen Wien - Berlin wird insgesamt dreimal veranstaltet (1893, 1908 und 1911) und dreimal auf einem Opel-Rad gewonnen.
  • Auch die Söhne Adam Opels erzielen teilweise Erfolge als Radsportler.

 

1890     
                                                              

  • ab 1890 werden Tandems angeboten, dann auch Drei- und Viersitzer und Rennräder.
  • 1899 kommen Räder mit Kardanantrieb hinzu (die gut zehn Jahre lang gebaut werden), und noch etwas später Kinderräder, Lastendreiräder und Transporträder.

 

1894     
                                                              

  • gewinnt Fritz Opel das Rennen von Basel nach Kleve.

 

1895                                                                    

  • Am 8. September 1895 Adam Opel im Alter von 58 Jahren an Typhus starb, hinterließ er ein wohlgeordnetes Unternehmen.
  • Seine Frau, wurde nach dem letzten Willen ihres Mannes zusammen mit den fünf Söhnen Teilhaberin der Firma.
  • Opel hatte sich zum größten Arbeitgeber der Region entwickelt.
  • Doch eine substanzielle Industrie- und Fahrrad-Krise zwang die Familie zum Umdenken.
  • Um Entlassungen zu verhindern und das Unternehmen gesund zu erhalten, wandte man sich einem neuen Produkt zu: dem Automobil.
  • Zwar hatte Adam Opel noch Autos kennen gelernt, wollte aber von den „Stinkkutschen“ nichts wissen.
  • Seine Söhne, Carl, Wilhelm, Heinrich, Friedrich und Ludwig sahen dies anders sie setzten in die Zukunft des Autos und begannen mit der Produktion. 

 

1899 
                                                                  

  • Die Gebrüder Opel kauften 1899 eine sechs Jahre zuvor in Dessau gegründete Motorwagenfabrik und stiegen damit in den Automobilbau ein.
  • Sie machten Lutzmann zum Direktor der Opel-Fahrzeugwerke und das erste Automobil entstand noch im selben Jahr in Rüsselsheim: Der "Opel Patent-Motorwagen System Lutzmann" leistete 3,5 PS und fuhr 20 km/h schnell.. Die Kooperation mit Lutzmann dauerte 2 Jahre.

 

  • Opel ist damit das zweitälteste, bestehende Automobilunternehmen in Deutschland - markiert den entscheidenden Entwicklungsschritt in der Geschichte des Unternehmens.
  • Das ist der Anfang von Opel als Automarke.
  • Das Unternehmen hat nun drei Standbeine und die Geschäfte gehen in den kommenden Jahren gut.
  • Der Motorwagen, Ende des letzten Jahrhunderts eine ebenso revolutionäre Erfindung wie zuvor die Nähmaschine oder das Fahrrad, Trotz enormer Anstrengungen floriert das Geschäft mit dem jungen Fortbewegungsmittel jedoch nicht wie erwartet 


1901 
                                                                  

  • Ein Opel-Patent-Motorwagen System "Lutzmann" gewinnt vor 16 Konkurrenten das Bergrennen auf den Königstuhl bei Heidelberg.
  • Für die 7,5 Kilometer lange Strecke benötigt das präparierte Fahrzeug nur 17 Minuten und 20 Sekunden, was immerhin einer Durchschnittsgeschwindigkeit von knapp 26 km/h entspricht.
  • 1901 folgt die Trennung von Lutzmann.
  • Die Opel Brüder legten noch in einem anderen Segment den Grundstein für späteres Wachstum.
  • 1901 verließ das erste Motorrad ihre Werkstätten.
  • Das "2 PS Motorzweirad" kostete 700 Mark.

 

1902                                                                    

  • Ab 1902 wurden Opel Automobile, wie der 9 PS, auf Basis der Fahrgestelle des französischen Konstrukteurs Darracq in Rüsselsheim montiert.
  • Doch auch damit wollen sich die Opel-Brüder auf Dauer nicht zufrieden geben.
  • Im Herbst 1902 präsentieren sie auf der Hamburger Automobilausstellung ihre erste Eigenkonstruktion, den Opel-Motorwagen 10 / 12 PS.
  • Damit befindet sich das junge Automobilunternehmen auf dem richtigen Weg, wie die Erfolge in den kommenden Jahren beweisen

 

  • Wie einst der Vater bei den Nähmaschinen, so erforschten sie intensiv das französische Know-how und verbesserten es gezielt.
  • Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Schon im Herbst 1902 kam die erste Opel Eigenkonstruktion auf den Markt. Das Modell 10/12 PS verfügte über einen neu entwickelten Zweizylindermotor.
  • Das Modell 10/12 PS verfügte über einen neu entwickelten Zweizylindermotor.           

 

1903                                                                     

  • Bau des ersten Opel-Vierzylindermotors für das Modell 20/22 PS.
  • Geschickt nutzten die Opel Brüder die zeitgenössische Rennbegeisterung des Publikums bei der Werbung für ihre Autos.
  • Mit Carl Jörns fand sich ab 1903 ein überaus talentierter Nachwuchsrennfahrer, der in den folgenden Jahrzehnten Sieg um Sieg für Opel einfuhr.                 

 

1906                                                                   

  • Gründung einer Werksniederlassung in Berlin,
  • 1906 bauen die Newcomer auf dem Automobilmarkt bereits das 1.000 Fahrzeug, eine für damalige Verhältnisse rekordverdächtige Geschäftsentwicklung.

 

 

1907   
                                                                

  • konnte Opel sich beim Kaiserrennen über den Kaiserpreis für das beste deutsche Automobil freuen und wurde Hoflieferant. Eine Werksniederlassung in Berlin krönte diese erfolgreiche Unternehmensphase.

 

 

1909  
                                                                  

  • Der endgültige Durchbruch gelingt der Rüsselsheimer Autoschmiede im Jahr 1909 mit dem 4 / 8 PS.
  • Der legendäre "Doktorwagen" kostet mit 3.950 Mark halb so viel wie die luxuriösen Konkurrenzmodelle und ebnet so einer breiteren Bevölkerungsschicht den Weg zu einem Automobil.

 

  • Der "Opel 4/8 PS", wie der "Doktorwagen" offiziell hieß, war kleiner und wendiger als herkömmliche Fahrzeuge.
  • Deshalb konnte der Zweisitzer in den engen Straßen und Gassen viel einfacher rangiert werden.
  • Ärzte, Tierärzte und Rechtsanwälte konnten so leichter zu ihren Klienten kommen - und das ganz ohne einen Chauffeur.

 

 

1910  
                                                                 

  • Der Verkaufserfolg dieses Modells und die Einführung des Baukastensystems 1910, bei dem vorgefertigte Karosserien nach Kundenwunsch mit verschiedenen Motoren und Fahrgestellen kombiniert werden können, trägt wesentlich zum weiteren Wachstum von Opel bei.
  • Der größte Triumph in diesem Jahr ist der Gesamtsieg bei der Großen Russischen Kaiserfahrt Petersburg-Moskau-Sewastopol.
  • Dr. Ludwig Opel und Carl Jörns überwinden die 3000 km lange Marterstrecke mit einem 18/40 PS strafpunktfrei und bekommen aus der Hand des Zaren einen prunkvollen Goldpokal überreicht.

 

1911                                                                    

  • Opel bot 1911 den ersten Flugmotor an, der einen Euler-Doppeldecker antrieb. Dazu kam ein "60 PS-Motorpflug", der sich auf vielen Landgütern erfolgreich durchsetzte
  • Zeitgleich mit einer Straffung des Automobilprogramms optimierten die Opel Techniker seit Beginn des Jahrzehnts eine zeitgenössische Karosseriebau-Innovation: die "Torpedo"-Karosserie. Prominenter Vertreter war der "Opel 6/16 PS" mit Vierzylinder-Motor.

                Aber Glück und Unglück lagen dicht beieinander.

  • Durch Brandstiftung eines Unbekannten werden vor allem die älteren Gebäude der Firma die so genannte "alte" Fabrik, in denen sich die Nähmaschinenfertigung befindet, größtenteils zerstört.
  • Das bedeutete das vorübergehende Aus für die Fahrradproduktion.
  • Die Nähmaschinenfertigung wird daraufhin eingestellt.
  • Bis dahin hatte das Unternehmen eine Millionen Nähmaschinen gefertigt. Auf den Ruinen entstand umgehend ein neues Werk.

 

1912     
                                                              

  • Die Geschäfte liefen im Jahr des 50. Firmenjubiläums 1912 schon wieder ganz hervorragend.

 

1913        
                                                           

  • Opel gehört zu den führenden Rennställen in Europa und präsentiert zwölf Jahre nach dem Motorsport-Debüt einen Meilenstein im Motorenbau.
  • Die Konstrukteure entwerfen für die Grand Prix-Saison einen Vierzylinder-16-Ventil-Motor mit einer obenliegenden, königswellengesteuerten Nockenwelle.
  • Das extrem langhubige Triebwerk mit einem Hubraum von 3970 ccm leistet 110 PS.

 

1914      
                                                             

  • Bereits 1914 hat Opel alle Konkurrenten überflügelt und avanciert zum größten deutschen Hersteller motorisierter Fahrzeuge in Deutschland.
  • 1914 wurde der hubraumstärkste Opel Motor aller Zeiten gebaut: Der Grand Prix Rennwagen 260 PS besaß einen gusseisernen Reihenvierzylinder, mit einem Hubraum von zwölf Litern, einer oben liegenden Nockenwelle, 16 Ventiltechnik und einem Vierganggetriebe.
  • Die Investition lohnte sich. Rekordfahrer Carl Jörns errang mit der gewaltigen Rennmaschine zahlreiche Siege.            

 

 

  • Ende 1914 brachte Opel erneut ein populäres Fahrzeugkonzept auf den Markt.
  • Der schlicht und zuverlässig konzipierte Wagen "Opel 5/12 (5/14) PS" bot vier Personen Platz und erhielt schnell den Beinamen "Puppchen", weil er putzig aussah und unkompliziert zu handhaben war.
  • Er galt zudem als zuverlässig.
  • Opel avancierte nun zum größten deutschen Fahrzeughersteller.

 

1915            
                                                       

  • Der Erste Weltkrieg hatte auch Folgen für die Automobilproduktion.
  • Statt Personenwagen wurden vermehrt Lastkraftwagen benötigt - und in Rüsselsheim in großen Stückzahlen produziert. Trotzdem gab es auch interessante Neuerungen bei den Pkw.
  • Es entstand der erste Sechszylinder mit 4,7 Liter Hubraum im Modell "Opel 18/50 PS".


1919                                                                    

  • Der Krieg war zu Ende, die wechselhaften Jahre der Weimarer Republik begannen.
  • Ab 1919 baute Opel zunächst auf das zweite Standbein: Fahr- und Motorräder.
  • 1919 auch die Einweihung der Opel-Rennbahn südlich von Rüsselsheim.
  • Das Beton-Oval mit überhöhten Kurven ist die erste permanente Renn- und Versuchsstrecke in Deutschland - lange vor solch traditionsreichen Rennstrecken wie der Berliner Avus oder dem Nürburgring. 
  • Mitte der 1920er Jahre schien die Wirtschaftskrise überwunden, und Opel konnte durch die revolutionäre Fließbandproduktion den günstigen, legendären "Laubfrosch" als Massenfahrzeug anbieten.

 

1920 
                                                                  

  • Zwei Jahre nach Kriegsende wird in Rüsselsheim die erste Rennstrecke Deutschlands eröffnet, die ebenso der Erprobung neuer Materialien und Technologien dient.
  • Da sich die Berliner Avus und der Nürburgring in der Eifel noch im Bau befinden, wird die Opel-Bahn zum Zentrum des Motorsports, auch über die Grenzen Deutschlands hinweg.


1922  
                                                                 

  • Adam Opels erster Sohn Carl starb.


1923                                                                    

  • druckt die Firma Opel Gutscheine als Ersatzgeld wegen der galoppierenden Inflation.

 

1924                                                                    

  • Mit dem nur in Grün lieferbaren "Laubfrosch" ( Opel 4 / 12 PS ) führt Opel 1924 in Deutschland die Grosserienfertigung mit Fliessbandtechnik ein, Opel investiert dafür eine Million Goldmark in die Modernisierung der Automobilfertigung.
  • Das revolutionäre Produktionsverfahren hat einen handfesten Vorteil für die Opel-Kunden: Dank der sinkenden Herstellungskosten durch steigende Stückzahlen und der enormen Nachfrage reduziert sich der günstige Einstandspreis innerhalb von sechs Jahren von 4.500 auf 1.990 Mark.
  • Nach dem Doktorwagen hat das Unternehmen Opel damit erneut zur weiten Verbreitung des Automobils über viele Bevölkerungsschichten hinweg beigetragen.
  • Das Auto ist nicht mehr länger ein teueres und empfindliches Luxusgut für Betuchte, sondern entwickelt sich zum problemlosen und zuverlässigen Fortbewegungsmittel für alle. 
  • Weitere Neuerung im Händlernetz: Einführung von genormten Wartungsarbeiten zu Festpreisen.


1925  
                                                                 

  • Die Fahrradproduktion von Opel steigt explosiv.
  • In der Zeit zwischen 1925 - 1936 werden durchschnittlich über 150.000 Fahrräder im Jahr hergestellt, gegenüber 40.000 - 50.000 in den Jahren davor. Im Spitzenjahr 1927 liegt die Produktion sogar über 300.000 Stück.
  • Dazu kam die Produktion von Motorrädern, die nach dem Krieg als "Motor-Fahrräder" und mit noch geringer Motorisierung begannen.
  • Mit Luftkissen-Sattel und Integral-Bremsanlage wurden die Fahrzeuge später komfortabler - und über 100 km/h schnell.

               

  • Ein Rekordjahr für den Motorsport bei Opel.
  • Am Ende des Jahres weist die Bilanz 45 Gesamt- und Klassensiege, 20 zweite und sechs dritte Plätze auf.

 

1926   
                                                                

  • Durch die revolutionären Produktionsverfahren und aufgrund der starken Nachfrage sinkt der "Laubfrosch" - Preis von ursprünglich 4.500 Mark auf 2.980 Mark, später sogar auf 1.990 Mark.
  • Opel eröffnet damit erneut einer breiteren Bevölkerungsschicht die Möglichkeit, ein Automobil zu erwerben.

 

  • Am 2. September bestreitet der mittlerweile legendäre Carl Jörns beim Herkules-Bergrennen in Kassel seine letzte Wettfahrt – und gewinnt natürlich.
  • In den letzten 23 Jahren bei Opel hat der inzwischen 51jährige 288 Preise gewonnen.
  • Nach einem Streit und anschließender Disqualifikation durch die Oberste Nationale Sportbehörde (ONS) zieht sich Opel kurz darauf offiziell vom Rennsport zurück.

 

1928                                                                    

  • Die "Golden Twenties" erwiesen sich für die Opel Automobilbauer als Zeit des technischen Aufbruchs.
  • 1928 stellten sie das avantgardistische Motorrad Opel Motoclub mit Pressstahlrahmen vor.              

 

  • Mit steigenden Verkaufszahlen an Pkw und Lkw und einem Marktanteil von 37,5 Prozent war Opel 1928 der mit Abstand größte deutsche Automobilhersteller.
  • In dieser Position konzipierte und fertigte Opel ein exklusives Fahrzeug für die Oberklasse: den ersten Opel Achtzylinder.
  • Der Luxuswagen Regent wog über zwei Tonnen, insgesamt wurden 25 Exemplare gebaut.

 



  • Ende der zwanziger Jahre stehen wieder große Veränderungen an.
  • Zunächst erregt Opel mit dem "RAK"-Raketenprogramm riesiges Aufsehen.
  • Opel leistet Pionierarbeit beim Raketenantrieb.
  • Beginn des RAK-Programms: RAK 1 beschleunigt auf der Opel-Bahn in acht Sekunden auf 100 km/h.
  • Nach einigen, teils geheimen Probeläufen auf der Opel-Rennbahn südlich von Rüsselsheim erreicht Fritz von Opel auf der Berliner Avus am 23. Mai 1928 mit dem RAK 2 eine Geschwindigkeit von 238 km /h.

 

  • "Raketen-Fritz", wie Fritz von Opel nur noch genannt wirt, treibt die Weiterentwicklung des "Rakentenantriebs" voran.
  • Es folgen einige Schienenversuche, bei denen "RAK 3" den Geschwindigkeitsweltrekord auf 254 km /h schraubt.             

 

  • 24 Feststoffraketen, die zusammen 6000 Kilogramm Schub entwickeln und über ein Fußpedal gezündet werden, sollen Fritz von Opel, genannt „Raketen-Fritz“, und den Opel RAK2 auf extreme Geschwindigkeiten beschleunigen.

 

  • Die Zeitschrift „Energie“ berichtet über das rasende Inferno aus Zuschauersicht: „... Plötzlich ein Rufen und große Bewegung, der Wagen fährt, kommt auf uns zu, schon ist er da mit ohrenbetäubendem Heulen, das verglichen werden kann mit dem Abfeuern von 15 cm-Langrohrkanonen, der Rückseite entströmen starke, blendende Feuergarben, unwillkürlich beugt man sich zurück, doch das Auto ist schon vorbeigerast, dichte Rauchwolken zurücklassend ...“


1929                                                                    

  • Fritz von Opel unternahm 1929 den ersten Raketenflug der Welt auf dem Frankfurter Rebstockgelände.
  • Das öffentliche Echo war gewaltig: Die Presse überschlug sich vor Begeisterung, und Fritz von Opel avancierte zu einem wahren Volkshelden.
  • Nach dem erfolgreichen Flug mit dem Raketenflugzeug "RAK 1 Friedrich" enden die Versuche des Raketenpioniers Opel.

 

 

  •  Die Weltwirtschaftskrise Ende der 20er Jahre zwang die Familie zu Veränderungen: General Motors Corporation, die wegen hoher Einfuhrzölle ein Werk in Deutschland suchte, übernahm die Aktienmehrheit 1929 an der  Adam Opel AG, alle Aktivitäten konzentrieren sich fortan auf das "Kerngeschäft" Automobil.


  •  Opel kann seine starke Marktposition dadurch nicht nur festigen, sondern ausbauen.
  • Rund 33,4 Millionen Dollar mussten die Amerikaner für den damals größten deutschen Autobauer bezahlen – nach damaligen Maßstäben ein Mega-Deal.


  •  Die Aktivitäten konzentrierten sich jetzt auf den Kernbereich Automobile.
  • Dazu gehörte auch der Ausbau der Serviceaktivitäten - das Know-how von GM kam dem zugute. 1929 gründete Opel als erstes deutsches Automobilunternehmen eine Versicherungsgesellschaft und im selben Jahr die "Opel Bank" zur Finanzierung von Ratenkäufen.

 

 

1930                                                                    

  • Die Lkw-Sparte boomte: Im Herbst 1930 stellte Opel einen neu konstruierten Lkw unter dem Namen "Blitz" als Zwei- und Zweieinhalb-Tonner mit 3,5 Liter vor.
  • Die Jahresproduktion im neuen Lkw-Werk in Brandenburg lag bei 25.000 Einheiten.

               

  • Die Motorradproduktion wurde eingestellt.

 

1931      
                                                             

  • General Motors übernimmt die restlichen 20 Prozent der Opel-Aktien.
  • Opel produziert die Schnell-Lastwagen "Opel Blitz" und richtet als erster Hersteller eine Kundendienst-Schule ein.

  • 1931 folgte eine Kundendienstschule und Qualitätskontrollen. Mit diesen Maßnahmen sowie Modellerneuerungen und Preissenkungen sollte der Massenmarkt für die Opel Automobile auch in schwierigen Zeiten angekurbelt werden.

  • 1931 ließ Fritz Opel von Meißner in Rüsselsheim, direkt am Main, auch ein „Herrenhaus“ neben der „Wernske-Villa“ bauen, die heute als Opel-Villen bekannt sind.

                              

1935
                                                                  

  • Das neue Modell Olympia erhält 1935 als erstes deutsches Grosserienfahrzeug eine selbsttragende Ganzstahlkarosserie.
  • Vorteile dieser neuen Konstruktion: Geringes Gewicht und ausgefeilte Aerodynamik verbessern sowohl Fahrleistungen wie Kraftstoffverbrauch.
  • Die steife Fahrgastzelle mit vorderem Fahrzeugkörper, der sich bei Beanspruchung stufenweise verformt ( Patentschrift ), verbessert die passive Sicherheit.
  • Damit ebnet Opel der Sicherheitskarosserie moderner Prägung den Weg in die Grosserie.
  • Gleichzeitig ermöglicht dieses Fahrzeugkonzept eine neue, bis heute aktuelle Fertigungsmethode, für die Opel ebenfalls ein Patent erhält und die als eine der wichtigsten Innovationen in der Geschichte des Automobilbaus gilt.
  • Die neue Konstruktionsweise ermöglicht die getrennte Vormontage von Karosserie einerseits sowie Motor, Antriebsstrang und Achsen andererseits.
  • Beide Komponenten können die Mitarbeiter bei diesem Verfahren schneller und leichter montieren, bei der anschliessenden "Hochzeit" werden sie zusammengefügt.

 

 

1935
 

  • erscheint der Opel P4.
  • Das Modell basiert auf der erfolgreichen 1,2 Liter-Baureihe und macht vor allem durch seinen konkurrenzlos günstigen Preis Furore: 1.650 Mark kostet dieses alltagstaugliche "Volksautomobil", dessen 23 PS starker 1,1 Liter-Vierzylindermotor für eine Höchstgeschwindigkeit von 85 km / h sorgt. Bis zum Produktionsende 1937 verlassen insgesamt 65.864 Modelle die Rüsselsheimer Werkshallen.

 

1936  
                                                                 

  • steigen die Rüsselsheimer mit einer Jahresproduktion von 120.293 Fahrzeugen zum größten Autohersteller Europas auf.
  • Im Jahr 1936 erblickte auch  ein weiterer Verkaufsschlager das Licht der Welt: Der Opel Kadett, ebenfalls mit selbsttragender Sicherheitskarosserie.
  • Die Erfahrungen aus der Produktion des Opel Olympia trugen dazu bei, dass der kleinere Opel Kadett für nur 2.100 Reichsmark angeboten werden konnte.
  • Ein Jahr später konzentriert sich Opel ausschließlich auf die Automobil-Produktion.

  • Bei der Fernfahrt Bodensee-Balaton über 1009 Kilometer feiert Opel einen Dreifach-Sieg.
  • Mit ihren Zweiliter-Geländesportwagen erreichen die Fahrer Carl von Guillaume, Julius von Khron und Bobby Kohlrausch problemlos die ersten drei Plätze.

 

1937
                                                                   

  • Opel stellt nach 2,6 Millionen Stück die Fahrradproduktion ein.
  • Die Maschinen werden an NSU verkauft, wo noch ein Jahr lang "NSU-Opel"-Räder gebaut werden.
  • Danach verschwindet der Name Opel ganz. Hintergrund dieses Schrittes ist der Wunsch der nationalsozialistischen Machthaber, dass Opel sich künftig ganz auf der Herstellung von Pkws und Lastwagen richtet.

 

1939                                                                    

  • 1939 präsentieren die Rüsselsheimer als Nachfolger des äusserst erfolgreichen Super 6 ein neues Modell: den Kapitän.
  • Modernste Fahrzeugtechnik trägt zu einem erfolgreichen Kurs Richtung Käuferherz bei.
  • 1939 war Opel der größte und fortschrittlichste Automobilhersteller für Pkw und Lkw in Europa mit rund 25.000 Mitarbeitern.
  • Kurz vor Ausbruch des Krieges wird noch einmal die Wüstentauglichkeit geprüft, Opel nimmt an einer Nordafrika-Sternfahrt teil.
  • Eine der letzten Veranstaltungen ist die internationale Deutsche Alpenfahrt (ehemals Österreichische Alpenfahrt).
  • Opel schickt drei 2,5-Liter-Sechszylinder-Geländesportwagen, fünf Olympia und drei Kapitän ins Rennen.
  • Die Fahrt wird zum letzten Triumph für lange Zeit: Alle elf Autos kommen ins Ziel, gewinnen fünf Goldplaketten, zwei Edelweißmedaillen und den begehrten Alpenpokal für den besten Serienwagen.

1940  
                                                                 

  • Kurz vor Ende der PKW-Produktion läuft das millionste Opel-Auto ein Kapitän vom Fließband, noch kurz bevor der Markt wegen des Krieges völlig zusammenbricht.
  • Die NS-Regierung zwingt Opel, ab Ab Oktober nur noch für Rüstungszwecke zu produzieren.
  • General Motors gibt seine deutsche Dependance auf.
  • In den folgenden 5 Kriegsjahren entstehen in den Werkshallen neben zahlreichen Blitz-Modellen, unter anderem mit Allrad- oder Kettenantrieb Ersatzteile und Komponenten für die deutsche Rüstungsindustrie, Flugzeugfahrwerke, Cockpits, Triebwerksteile und kugelsichere Tanks für Flugzeuge.

 

1944                                                                   

  •  1944 werden Das Werk Rüsselsheim wird zu 50 Prozent, die Fabrik in Brandenburg nahezu völlig zerstört

 

1945     
                                                              

  • Ein großer Teil dessen, was 1945 noch übrig ist, wird demontiert und nach Russland transportiert.
  • Unmittelbar nach dem 8. Mai 1945 beginnt der Wiederaufbau der im Krieg fast völlig zerstörten Fabrik.
  • Zunächst lähmte jedoch eine schockierende Nachricht die Belegschaft am Main: Die gesamten Kadett-Produktionsanlagen, soweit intakt, werden demontiert und gehen als Reparationsleistungen an die Sowjetunion.
  • Im Mai beginnen die Aufräumarbeiten bei Opel mit zunächst etwa 600, bald schon tausend Beschäftigten.
  • Nachdem Opel zunächst im Auftrag der Amerikaner mit der Produktion von Kühlschränken begonnen hatte und sich mit Ersatzteilfertigung über Wasser hielt, fertigten die Männer der ersten Stunde den Opel Blitz-Lkw. Der erste verließ 1946 das Opel Gelände.

 

 

1946                                                                   

  • Bereits 1946 verlässt der erste Nachkriegs-Opel, ein 1,5 Tonner Blitz-Lkw, das Werk.

 

 

1947                                                                    

  • "CARE"-Paketspende für Opelkinder, finanziert von den Arbeitern der Automobilwerke des General Motors Konzerns in den Vereinigten Staaten.
  • Nach der Währungsreform übernahm GM erneut die Führung
  • Bei Opel hatte man den Verlust des Werks Brandenburg und der gesamten Kadett-Produktionsanlagen als Reparationszahlung an die Sowjetunion verschmerzen müssen.
  • Dennoch: 1947 konnte die Pkw-Produktion mit einer überarbeiteten Version des Vorkriegsmodells Opel Olympia wieder beginnen.

 

1948

  •                                                                    

Das erste Kapitän-Modell der Nachkriegszeit erscheint 1948 und ist mit der Vorgänger-Baureihe weitgehend identisch.
Mit dessen Start allmählich der Aufschwung eingeleitet wurde.

1950                                                             

  • Bereits 1950 ist das Werk wieder vollständig instandgesetzt.
  • Eine Erfolgsgeschichte schrieb auch der 1,75 Tonner Blitz Lastkraftwagen und seine Brüder: Die Modelle blieben bis 1975 im Programm, natürlich nicht ohne zahlreiche Überarbeitungen.
  • Viele verschiedene Aufbauten und Spezialanfertigungen bis hin zum kleinen Omnibus waren lieferbar.
  • Der ADAC veranstaltet zum ersten Mal die Deutschlandfahrt, bei der Opel unter anderem mit einem Kapitän vertreten ist, der seit 1948 wieder produziert wird.
  • Das Rennen von Hannover über Köln, den Nürburgring, Mannheim und Stuttgart bis nach München ist 1718 Kilometer lang.

 

1951     
                                                              

  • die erste richtige Neuentwicklung wird 1951 präsentiert. Üppiger Chromschmuck ziert die stark überarbeitete und auf gut 4,70 Meter gestreckte Karosserie.
  • Die neue Automobilmode demonstriert deutlich den Wandel in der deutschen Bevölkerung zu Beginn der fünfziger Jahre: Das Wirtschaftswunder, verbunden mit der "Es geht wieder aufwärts"-Stimmung, lassen an eine erfolgreiche Zukunft glauben.
  • Ein leicht überarbeiteter Sechszylinder leistet nun 43 kW / 58 PS.
  • Hessischer Metallerstreik, an dem sich die Belegschaft der Opelwerke beteiligt.
  • Das Werk Rüsselsheim verfügt Opel als erster deutscher Hersteller über ein Prüffeld auf dem Werksgelände.

 

 

1953                                                                   

  • 1953 erreicht Opel erstmals wieder eine Jahresproduktion von über 100.000 Autos.
  • Die Fahrradproduktion wird nicht wieder aufgenommen.
  • Mit der neuen Blitz-Baureihe liefert Opel ab 1953 Handwerkern, Kleinbetrieben und Spediteuren ein robustes und zuverlässiges Transportmittel, das ebenfalls von dem Sechszylinder-Reihenmotor des Kapitän angetrieben wird.
  • Internationale Automobil-Ausstellung IAA, Frankfurt 1953: Opel stellt den Olympia Rekord erstmals der breiten Öffentlichkeit vor, die Werbeprospekte beschreiben den Neuling als "Star seiner Klasse"
  • Tatsächlich ist der Newcomer mit seinem aggressiv gestylten Haifischmaul, wie der Kühlereinlass genannt wird, ein preiswertes, geräumiges und vor allem schnelles Familien-Automobil.
  • Vorteile, die sich besonders bei Urlaubsfahrten positiv bemerkbar machen, die sich Mitte der fünfziger Jahre immer mehr Bundesbürger leisten können.

 

1955                                                                   

  • Nach einer Caravan-Version folgt 1955 eine zweitürige offene Limousine, die robuste Zuverlässigkeit mit ungetrübtem Cabrio-Feeling verbindet.

 

1956                                                                   

  • Der zweimillionste Opel wird produziert, ein Kapitän.



1958
                                                                   

  • Im Juni 1958 erscheint der Kapitän P 2,5, der bis zur Ablösung durch den P 2,6 Mitte 1959 immerhin rund 35.000 Käufer findet.
  • Das 4,80 Meter lange Topmodell überzeugt mit einer völlig neuen Karosseriemode, die eine Abkehr von der bislang favorisierten Ponton-Form markiert.
  • Panoramascheiben, ausladende Stosstangen und der verschwenderische Umgang mit Chromzierrat gehören ebenso zur neuen Design-Richtung wie zweifarbige Lackierungen in Pastelltönen.
  • Wegen der charakteristisch geformten Heckleuten geht diese Version als "Schlüsselloch"-Kapitän in die Opel-Modellgeschichte ein.

 

1960                                                                     

  •  Auch bei den Nutzfahrzeugen ging es bei Opel weiter bergauf. Der ab 1960 gebaute Opel Blitz 1,9-Tonner war einer der flottesten Kleinlaster im Lande.
  • Bis zur Ablösung durch einen attraktiv gestylten Kurzhauber.

1961                                                                    

  • Opel stellte 1961 das sportliche Opel Rekord Coupé vor.
  • Es war ausgestattet mit praktischen Details wie Liegesitze, Rückfahrscheinwerfer, Lichthupe und Doppeltonhorn.
  • Das Coupé wurde zwei Jahre gebaut und fand über 33.000 Käufer.

 

 1962                                                            

  •  eröffnet die Adam Opel AG in Bochum ein zweites Werk.
  • Es begann wie ein Wirtschaftskrimi: Die Stadt Bochum schusterte das Werkgelände unter falschen Vorwänden der Opel AG zu, hinter dem Rücken der eifersüchtigen Zechenbarone, die Angst um die damals noch raren Arbeitskräfte hatten Dort läuft der neue Kadett vom Band, eine Folge der ausgelasteten Kapazitäten in Rüsselsheim.
  • Mit dem Slogan "Ein neues Auto aus einem neuen Werk" demonstriert das Unternehmen neues Selbstbewusstsein.
  • Zum einen, weil Opel mit diesem Modell erstmals nach dem Krieg wieder in der populären Kompaktklasse vertreten ist und damit den Konkurrenten, vor allem aus Wolfsburg, Paroli bieten kann. Zum anderen, weil der Automobilhersteller mit dieser Standortentscheidung ein positives Zeichen für die krisengeschüttelten Menschen im Revier setzt.Bald lief das Werk auf Hochtouren, der A-Kadett wurde zum Revierauto schlechthin.
  • Opel ist Arbeiterauto? Arbeiter fährt Opel, so die gängige Gleichung.
  • Durch geschickten Umbau entstanden aus der einfachen Technik und der baukastenartigen Philosophie individuelle Kadetts.

 
 1963                                                                    

  • war eines der besten Jahre für Opel. Das Unternehmen produzierte über 550.000 Autos, darunter auch den neuen Opel Rekord A.

               

1964                                                                   

  • In der mehr als 140 Jahre alten Firmengeschichte wechselte das Symbol der Adam Opel AG häufig. Der heutige "Blitz" existiert erst seit 1964.
  • Er wurde aus dem Zeppelin, entwickelt und zwischenzeitlich mehrfach modifiziert - mal von einem Quadrat umrahmt, mal mit dem Schriftzug Opel versehen. Im Prinzip blieb er aber bis heute erhalten.
  • Opel stellte 1964 die "Großen Drei" vor: Kapitän, Admiral und Diplomat V8, die repräsentativen Flaggschiffe der Modellpalette, die genau den Zeitgeist und den Geschmack der Kunden trafen.
  • Die Top-Version, der Opel Diplomat, kostete in der Basisversion 17.500 Mark. Zum rarsten Opel Modell wurde das Coupé V8 mit dem 5,4 Liter-Motor, der 230 PS leistete.
  • In Einzelanfertigung entstanden insgesamt nur 304 Exemplare.

 

1965                                                                    

  • Der Modellname Rekord war über Jahrzehnte eine feste Größe, die mit der Marke Opel verbunden wurde. Bis in die achtziger Jahre bekamen die unverwüstlichen Gebrauchs-Limousinen der Mittelklasse dieses Namensschild an die Kofferraumklappe geschraubt.
  • Begonnen hatte die Geschichte 1953, als ein Opel Olympia erstmals diesen Namenszusatz erhielt.
  • Zehn Jahr später rollte das erste Modell vom Band, das nur Rekord genannt wurde; der Buchstabe A kam später dazu.
  • 1965 sollte dann der Rekord B folgen.
  • Denn es war Zeit für Neuerungen: Nicht nur das Design des ersten Rekord wirkte altbacken.
  • Die Motoren hatten sich laut der in Mainz erscheinenden Zeitschrift „Oldtimer Markt“ zwar den Ruf „absoluter Unkaputtbarkeit“ erarbeitet, aber auch fast 30 Jahre auf dem Buckel.
  • Um mit der Konkurrenz mithalten zu können, bekam der Rekord B also neue Motoren. Gewählt werden konnte zwischen einem 1500er mit 44 kW/60 PS, dem 55 kW/75 PS starken 1700er und als Topmodell unter diesen Vierzylindern dem 1900er mit 66 kW/90 PS.
  • Ein Sechszylinder stand ebenfalls zur Wahl.
  • Natürlich muss sich ein neues Modell auch äußerlich vom Vorgänger unterscheiden, um das Interesse der Käufer zu wecken.
  • Bei Opel jedoch schien man nicht die rechte Lust gehabt zu haben, dem Auto ein komplett neues Kleid zu verpassen.
  • Und so erinnert der B zumindest in der Seitenansicht stark an den ersten Rekord. An Front und Heck dagegen fällt die Unterscheidung nicht schwer.
  • Nur elf Monate nach dem Start des Rekord B im August 1965 war im Juli 1966 schon wieder Schluss. In dieser Zeit hatte sich der Rekord immerhin fast 300 000 mal verkauft.

 
1966                                                                    

  • Produktionsjubiläum in Bochum: der einmillionste Kadett verläßt die Werkshallen. Opel eröffnet ein Testzentrum im hessischen Dudenhofen.
  • Im Juni 1966 nahmen auch rund 2.400 Mitarbeiter im neuen Opel Werk Kaiserslautern die Produktion auf. Zunächst wurden Chassis-Komponenten für Opel Modelle gebaut.
  • Gelenkwellen, Kupp-lungen, Bremszylinder, Stoßdämpfer und Teile für Automatik-getriebe komplettierten die Produktpalette der Gründerzeit.
  • Heute hat der Opel Produktionsort Kaiserslautern mit den auf dem Industriegelände ansässigen Firmen Opel Powertrain GmbH, GKN Gelenkwellenwerk Kaiserslautern GmbH und Fa. Schollmayer ALC (Automotive Logistic Center) den Charakter eines Industrie-Parks

 

1967                                                                    

  • Eine weitere Innovation: Der Opel Commodore A, Coupé, der 1967 präsentiert wurde, kombinierte die Alltagstauglichkeit des Opel Rekord mit dem Temperament eines Sechszylinders.

 

 1968                                                                    

  • Um der wachsenden Gemeinde der Sportwagen-Fans ein attraktives Modell anbieten zu können, entwickelt das Unternehmen Mitte der sechziger Jahre ein Coupé.
  • Der Opel GT, der 1968 in Serie geht, wird nicht nur durch den Werbeslogan "Nur Fliegen ist schöner", sondern vor allem durch seinen sportlichen Auftritt berühmt.
  • Mit dem GT begründet Opel seinen Ruf als Hersteller besonders fahrdynamischer Automobile.
  • Ein besonderes Highlight aus der GT-Historie: 1972 erzielt ein Dieselrekordwagen auf Opel GT-Basis zwei Weltrekorde und 18 internationale Rekorde.
  • 1972 markiert auch einen wirtschaftlichen Rekord: Mit einem Marktanteil von 20,4 Prozent steigt das Unternehmen erneut zum grössten deutschen Automobilhersteller auf.
  • Da die Opel-Werke in Deutschland absolut ausgelastet waren, wurde der GT eine deutsch-französische Co-Produktion: Chausson in Gennevilliers presste die Blechteile und schweißte den GT-Rohbau zusammen, Brissoneau & Lotz in Creil war für Lackierung und Innenausstattung zuständig.
  • Die endgültige Montage mit Fahrwerk und Motor, die so genannte Hochzeit, erfolgte in Bochum.  
  • Den GT gab es zunächst in zwei Motorvarianten: Der GT hr mit einem 1,1-l-Vierzylinder aus dem Kadett vor und leistete 60 PS, was in der Relation zum sportlichen Äußeren nur für bescheidenes Temperament langte.
  • Entsprechend beliebter war die stärkere Version S mit 1,9-l-Motor und 90 PS, die auch besser ausgestattet war.
  • 1971 erschien der preisgünstige GT/J, der die sparsamere Ausstattung des SR mit dem kräftigen Motor des S kombinierte.
  • Leider nicht zur Serienreife gelangte der Aero GT mit elektrisch versenkbarer Heckscheibe und herausnehmbarem Dachteil.
  • Zwischen 1968 und 1973 wurden über 100.000 Opel GT produziert, wobei mehr als 60 Prozent der Produktion in die USA ging, wo sich die "Baby-Corvette" großer Beliebtheit erfreute - und auch heute noch erfreut, wie man an den zahlreichen existierenden Fanclubs ablesen kann.
  • Leider waren es aber auch die Anfang der 70er verschärften Sicherheitsbestimmungen dort, die letztlich das Aus für den Opel GT bedeuteten:
  • Er hätte mit voluminösen Stoßfängern ausgerüstet werden müssen, was nicht nur das Design zerstört hätte, sondern auch produktionstechnisch zu aufwendig geworden wäre: Das höhere Gewicht hätte stärkere Motoren erfordert, die den preiswerten Flitzer zu sehr verteuert hätten.
  • So bleibt es bei der Legende des Opel GT.

 

1969                                                                    

  • wurden die großen "Drei" überarbeitet und 1969 als B-Versionen der Öffentlichkeit vorgestellt.
  • Der Admiral, der Kapitän und der Diplomat boten im Innenraum mehr Platz als ihre Vorgänger.
  • Diese erfolgreichen Modelle wurden bis 1977 gebaut.

 

1970                                                                    

  • Mit dem Manta A feiert 1970 eine der erfolgreichsten Coupé-Familien der europäischen Automobil-Geschichte Premiere.
  • Knapp 500.000 Manta A-Modelle finden bis 1975 begeisterte Käufer, der Nachfolger Manta B schraubt die Produktionszahl deutlich über die Millionengrenze.
  • Die Gründe für diese enorme Beliebtheit sind offensichtlich.
  • Eine perfekt gestylte Karosserie mit Opel GT-Elementen lassen den Manta einerseits wie ein reinrassiges Sport-Coupé erscheinen.
  • Andererseits überzeugt die Alltagstauglichkeit: Fünf Sitzplätze, üppiger Kofferraum, hoher Fahrkomfort, sparsame Motoren.....
  • Da sich der Newcomer in keine übliche Modellnische einfügen lässt, nennt Opel die vielseitige Fahrzeugkategorie folgerichtig "Familien-Coupé".
  • Das Top-Modell der Baureihe, die mit verschiedenen Vierzylinder-Aggregaten zwischen 1,2 und 1,9 Litern Hubraum angeboten wird, erscheint 1973 und erhält die Zusatzbezeichnung GT / E. Wie in den Modellen Commodore A GS / E und Commodore B GS / E beaufsichtigt hier eine elektronische Einspritzung die Gemischaufbereitung des 1,9 Liter-Vierzylinders, der 77 kW ( 105 PS ) leistet.
  • Vor dem Hintergrund der ersten Ölkrise und den sich ändernden Kundenwünschen entwickelt Opel Ende der 70er Jahre ein völlig neues Modellprogramm, das den geänderten Anforderungen der 80er Jahre entspricht.
  • Gefragt sind Automodelle mit ansprechenden Fahrleistungen bei möglichst geringen Verbrauchswerten. Mit seiner aerodynamischen Form verkörpert der Rekord E erstmals die neue Philosophie und begeistert die Kundschaft.
  • Besonders die Version 2.0 E mit elektronischer Benzineinspritzung sorgt für Anerkennung:
  • Es ist das leistungsstärkste und verbrauchsgünstigste Rekord-Benzinmodell. Das Top-Modell Senator und das Coupé Monza übertragen die neuen Qualitäten in die Oberklasse.
  • Die fünfte Kadett-Generation, zum ersten Mal mit Frontantrieb, rundet die neue Modellpalette ab.
  • Mit einem cw-Wert von 0.39 zählt er zu den strömungsgünstigsten Kompaktwagen dieser Jahre, zusätzlich mindern ein geringes Gewicht und sparsame Motoren den Benzinverbrauch.

 

 

1971                                                                   

  • Das neue Jahrzehnt begann auch bei Opel mit großem Optimismus - und das zu Recht: 1971 lief der zehnmillionste Opel vom Band, ein Opel Rekord Caravan.

 

1972                                                                   

  • Opel ist der größte deutsche Automobilhersteller. Marktanteil: 20,4 Prozent.
  • 1972: Ein modifizierter Opel GT mit dem neuen Opel Dieselmotor erzielte bei Rekordfahrten auf dem Testgelände Dudenhofen zwei Welt- und 18 internationale Rekorde.

               

 

1973                                                                   

  • Noch heute einen großen Fankreis hat der von 1973 bis 1979 produzierte Kadett C, den es als echtes "Weltauto", intern GM T-Car genannt, in unzähligen Ländern gab, so etwa als Chevette in den USA oder als Holden Gemini in Australien. Unzählig waren auch die angebotenen Karosserievarianten: Neben dem 2- und dem 4-Türer gab es ein sehr attraktives Coupé sowie ein wieder Caravan genanntes Kombi. Nur in geringen Stückzahlen produziert wurde außerdem der Kadett City, eine dreitürige Schrägheckvariante, sowie der originelle Kadett Aero, ein von der Firma Baur hergestelltes Halbcabriolet.

 

 

1975                                                                    

  • Der Kadett entwickelte sich auch als Breitensport-Wagen.
  • 1975 war ein sportlicher Opel Kadett GT/E auf den Markt gekommen - mit 1,9 Liter Hubraum und 105 PS. 1978 und 1979 gab es einen "Kadett Rallye".
  • Vorbild war Walter Röhrl, der zahlreiche Siege einfuhr.
  • 1975 wurden auch der Manta B und der Ascona B auf den Markt gebracht. Aufgrund seiner hohen Alltagstauglichkeit und der vielfältigen Motorenpalette übertraf das Modell alle Erwartungen und etablierte sich neben dem Kadett als überaus beliebtes Fahrzeug.

  

1977                                                                    

  • IAA 1977: Der Opel Senator und das darauf abgeleitete Coupé Opel Monza wurden vorgestellt.
  • Beide Baureihen wurden von den Fachzeitschriften wegen Ihres hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnisses gelobt und überzeugten durch ihr agiles Fahrverhalten.
  • Dazu kam der Commodore C, der zwischen Rekord und Senator rückte.

               

1979                                                                    

  • 1979 markierte der Kadett D einen Wendepunkt in der Entwicklung von Opel.
  • Neue Wege in der Aerodynamik und bei den Diesel-Motoren brachten Fahrdynamik bei geringem Verbrauch
  • Anfang der 1980er Jahre waren die Dieselvarianten des Opel Kadett mit 1,6 Liter und 54 PS sehr gefragt. Der Selbstzünder überzeugte durch Langlebigkeit und nur sechs bis sieben Liter Verbrauch.
  • Der Kadett D war ein völlig neues Auto und der erste Opel mit Frontantrieb.
  • Der "Neue" war 13 Zentimeter kürzer und bot dennoch mehr Platz im Innenraum als sein Vorgänger. Möglich wurde das durch den quer eingebauten Motor und den Antrieb vorn.
  • Als 2- und 4-Türer, als Caravan und auch als sportlicher GT/E wurde der Kadett bis 1984 über zwei Millionen Mal verkauft.

 

1981                                                                   

  • Mit der Studie "Tech 1" demonstriert Opel seine Vorreiterrolle auf dem Gebiet der Aerodynamik, der CW-Wert liegt mit 0,235 auf Weltrekordniveau.

 

1982                                                                    

  • Ein sensationeller Erfolg: 1982 gewann Walter Röhrl mit seinem Beifahrer Christian Geistdörfer auf einem Opel Ascona 400 die Rallye Monte Carlo und die Rallye-Weltmeisterschaft.
  • Als besonders sportliches Sondermodell wurde der Opel Manta 400 in kleinen Stückzahlen angeboten. Die Straßenversion hatte 144 PS.
  • Zusammen mit dem später entwickelten Opel Kadett 16 V war das Modell international im Motorsport erfolgreich.
  • 1982: Der im neuen Werk im spanischen Zaragoza produzierte Kleinwagen Opel Corsa wurde schnell zum meistverkauften Fahrzeug in seinem Segment.
  • In Deutschland entwickelt, bewährte sich der Opel Corsa als Autokonzept für den paneuropäischen Markt. Die vollautomatisierte Fertigung erfolgte in Spanien, die Motoren kamen aus Wien-Asperg.

 

1983                                                                    

  • Der Opel Senator mit durchzugsstarkem Sechszylinder rundete die Modellpalette nach oben ab.
  • Als Automobil für Fahrer, die Komfort zu schätzen wissen, war er seit 1983 mit einem sparsamen Vierzylinder und einer verbesserten Aerodynamik erhältlich.
  • Und es war ein Opel Senator, der ebenfalls 1983 als 20millionster Opel die Produktionsanlagen in Rüsselsheim verließ.

 

1984                                                                   

  • Vorstellung des Kadett "E", die Version GSi ist mit einem cW-Wert von 0,30 weltweit windschlüpfigstes Auto seiner Klasse.

 

1985                                                                   

  • Die Adam Opel AG Rüsselsheim verfügt über die modernste Fertigungsanlage Europas.1985 war Opel der erste Hersteller mit einer kompletten Katalysator-Modellreihe.

 

1988                                                                    

  • 1988 die nächste Premiere: Der Opel Vectra ging an den Start, mit Frontantrieb und einem ebenfalls hervorragenden cW-Wert von 0.29.
  • Der Opel Manta wird eingestellt
  • Für Opel war der Manta ein großer Erfolg.
  • Von beiden Modellreihen zusammen wurden in den Jahren 1970-1988 insgesamt 1.056.436 Wagen gebaut. Abgelöste wurde der Manta 1989 vom Opel Calibra.
  • Seinen Namen verdankt der Manta übrigens, wie auch schon die 1963 präsentierte Chevrolet Corvette Stingray (Stachelrochen) einem Tier, dem Mantarochen

1989                                                                   

  • Opel rüstet als erster europäischer Hersteller alle seine Modelle serienmäßig mit Katalysator aus.
  • Der Calibra kam auf den Markt

 

1990                                                                   

  • Als erster Automobilproduzent verwirklicht Opel einen Recycling-Kreislauf für Kunststoffe.

 

1991                                                                    

  • Mit dem Opel Frontera präsentierte Opel 1991 zum ersten Mal ein geländegängiges Freizeitfahrzeug, das bereits im ersten Jahr Marktführer in Europa wurde.
  • Der Kadett-Nachfolger Astra erhält das Opel-Safety-System mit Seitenaufprallschutz, Stützrampen in den Sitzen und Gurtstraffern.

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 1992                                                                    

  • Rund 1.900 Mitarbeiter produzieren in Thüringen den Opel Astra und den Opel Corsa.
  • Die Opel Eisenach GmbH arbeitet seit 1992 mit modernsten Produktionsanlagen und -methoden. Grundlegend sind dabei fünf Prinzipien: Einbeziehung der Mitarbeiter, kontinuierliche Verbesserung, Qualitätssicherung von Anfang an, Standardisierung und kurze Durchlaufzeiten dank einer gut organisierten Logistik.
  • Gleichzeitig legt Opel Eisenach höchste Maßstäbe an Umweltschutz-Maßnahmen. Der konsequente Einsatz wasserlöslicher Lacke in der modernen Lackiererei sowie Recycling-Kreisläufe zur Wiederverwertung von Produktionsrückständen in allen Bereichen sind nur zwei Beispiele für das nachhaltige System, das nach der ISO-Norm 14001 und der Öko-Audit-Verordnung der Europäischen Gemeinschaft zertifiziert.
  • Mit dem erstmals realisierten Opel Produktionssystem setzte Eisenach Maßstäbe in Sachen Produktivität, die in alle Opel Werke weltweit exportiert wurden.
  • 1992 lief der erste Opel Vectra "Made in Eisenach" vom Band.

 

 1993                                                                    

  • Der Start der zweiten Corsa-Generation erfolgte im Jahr 1993. Der Opel Corsa B war noch eleganter und harmonischer als sein Vorgänger - und dementsprechend noch erfolgreicher.

               

 1994                                                                    

  • 1994: Der konsequent designte Opel Tigra kam auf den Markt, ein elegantes Coupé für viel Fahrspaß.
  • Im selben Jahr verließ der 30-millionste Opel die Werkshallen, ein Opel MV 6.

               

1995                                                                   

  • Gründung der Adam-Opel-Stiftung anlässlich des 100.Todestages von Adam Opel.
  • Weitere Innovationen und Erfolge: 1995 stattete Opel als erstes deutsches Automobilunternehmen alle Fahrzeuge serienmäßig mit Full Size Airbags für Fahrer und Beifahrer aus.

 

1996                                                                    

  • Mit dem Modell Sintra präsentiert Opel erstmals eine Großraumlimousine.
  • Vorstellung des weltweit ersten direkteinspritzenden Turbodieselaggregats mit Vierventiltechnik.
  • Beginn der Fertigung des Cadillac Catera auf Omega-Basis in Rüsselsheim. und Manuel Reuter gewann auf einem Opel Calibra die ITC-Meisterschaft.

               

 1997                                                                    

  •  fuhr die Adam Opel AG mit 228 Millionen Mark erstmals in die Verlustzone
  • Highlights 1997: Erstmals erfolgte die Auszeichnung der "Stillen Sieger" des Sports, z.B. ehrenamtliche Helfer, mit dem Georg-von-Opel-Preis.
  • Im selben Jahr startete Opel die "Initiative Mobilität" mit einem Navigationssystem für die Modelle Opel Vectra und Opel Omega.
  • Und mit dem 1.0 12V im Opel Corsa bot Opel als einziger europäischer Hersteller einen Dreizylinder-Motor an.
  • Eine neue Nutzfahrzeuggeneration begann mit dem Opel Arena und die Studie Signum begeisterte die Öffentlichkeit in Genf.

            

1998                                                                    

  • Die neue Unternehmenszentrale in Rüsselsheim wurde eingeweiht und das neue Opel Werk im polnischen Gleitwitz eröffnet.
  • Die Nutzfahrzeug-Offensive fand ihre Fortsetzung mit dem Opel Movano.
  • Und während eine neue Generation des Opel Astra produziert wurde, lief der ein millionste Vectra in Rüsselsheim vom Band.

 

1999 Jubiläumsjahr 

  • Im Jubiläumsjahr bietet die Adam Opel AG eine der umfangreichsten und innovativsten Modellpaletten an. Das aktuelle Angebot beginnt beim Bestseller Corsa und reicht über Tigra, Astra, Vectra und Omega bis hin zu geräumigen Familienfahrzeugen wie den Caravan Modellen oder der Großraumlimousine Sintra.
  • Ab dem Frühjahr 1999 ergänzt der Compact Van Zafira auf Astra-Basis das Angebot, der unter anderem das Thema Fahrstabilität und Innenraum-Variabilität in dieser Klasse neu definieren wird.
  • Freizeitfahrzeuge wie Astra Cabrio, Frontera und Monterey runden das Programm ab.
  • Mit der Einführung der Modelle Arena und Movano lässt die Adam Opel AG ihre Nutzfahrzeug-Tradition erfolgreich aufleben, die 1901 begann und mit den legendären Opel Blitz-Modellen bis in die siebziger Jahre große Erfolge feierte.
  • Auch in Zukunft wird das internationale Technische Entwicklungszentrum ( ITEZ ) in Rüsselsheim wirtschaftliche Automobile mit ausgezeichneter Sicherheit und hervorragender Umweltverträglichkeit konstruieren, die weltweit nach dem richtungsweisenden Opel-Produktionssystem entstehen.
  • Neue Lösungen werden die Konkurrenzfähigkeit der Opel-Produkte nochmals steigern: zum Beispiel durch völlig neue Fahrzeugklassen oder hochmoderne Antriebskonzepte wie Brennstoffzellen-Technologie.
  • Die Weiterentwicklung der Telematik trägt in Zukunft dazu bei, gefahren und unnötigen Kraftstoffverbrauch durch Staus zu vermeiden, der mobile Kommunikations-Service OnStar wird das Autofahren angenehmer und auch sicherer machen.
  •  Auf motorsportlichem Gebiet wird sich Opel weiter etablieren und die Erfolge der Vergangenheit wie der Gewinn des Kaiserpreises 1907, der Rallye-Weltmeisterschaft 1982, die zahlreichen Formel 3-Meisterschaften oder der Gewinn des ITC Championats 1996 und der STW-Markenwertung 1998 fortsetzen.

 

2000                                                                    

  •  ein weiteres Jahr der Innovationen: Der Agila und das Astra Coupé gingen an den Start, und in Genf präsentierte Opel das Konzept des Zafira mit Brennstoffzellen-Antrieb.
  • Im gleichen Jahr folgte eine Zafira-Variante mit Erdgasantrieb und die Einführung eines Leichtmetall-Motors mit 2.2 Liter Hubraum und 108kW (147 PS).

               

2001                                                                    

  • Gründung der Stiftung Opelvillen als Kunstzentrum.
  • Zum Start des neuen Jahrtausends 2001 kamen der Opel Vivaro und das Astra Cabrio auf den Markt. Zudem ging der Corsa in die dritte Generation und mit dem Zafira OPC präsentierte Opel den schnellsten Van Europas.
  • Lust auf Fahrspaß weckten auch das Astra Coupé OPC X-treme auf dem Autosalon in Genf und eine reinrassige Fahrmaschine: der Opel Speedster.

             

2002                                                                    

  • Inbetriebnahme des neuen "Leanfields" bei der Adam Opel AG (modernstes Automobilwerk )
  • Dass der Automobilhersteller Opel in der Krise steckt, war bekannt. Aber um den Konzern, der in Deutschland neben seinem Hauptsitz Rüsselsheim auch in Bochum ein Werk besitzt, steht es offenbar wesentlich schlimmer als angenommen.
  • Auf rund 680 Millionen Euro beläuft sich der Verlust im vergangenen Jahr 2001 - nach 500 Millionen Mark Defizit im Jahr zuvor.
  • Diese Zahlen haben Unternehmenskreise heute (11.01.2002) bestätigt.2002 - ein Jahr wegweisender Premieren: Die neue Markenkampagne "Opel.
  • Frisches Denken für bessere Autos." wurde eingeführt und der neue Opel Vectra kam auf den Markt.
  • Der Brennstoffzellen-Zafira Hydrogen 1 erzielte 15 internationale Rekorde

 

2003                                                                    

  • Eröffnung der Opelvillen als Kunstzentrum mit Ausstellungen und Kulturveranstaltungen.

 

2004                                                                    

  • Der Rüsselsheimer Autobauer hat dieses Jahr den 75. Jahrestag der Übernahme der Adam Opel AG durch General Motors auf seine eigene Art gefeiert – nämlich gar nicht.
  • Kein Festakt erinnerte in Rüsselsheim an den Kauf am 17. März 1929
  • Mit dem Astra H geht nun auch der Astra in seine dritte Generation.

 

2005                                                                    

  • Opel erobert Platz 2 bei den Neuzulassungen zurück!
  • Und nicht nur aus diesem Grund war 2005 "ein Jahr des Markterfolgs".
  • Die Modellpalette wurde mit attraktiven Fahrzeugen, wie dem dynamisch-sportlichen Astra GTC inklusive innovativem Panoramadach ausgebaut und erweitert.
  • Beweis für diese erfolgreiche Strategie waren nicht nur die Verkaufszahlen, sondern auch die vielen Testsiege.
  • Besonders stolz machte das zweite Goldene Lenkrad für den neuen Opel Zafira.
  • Auf der IAA feierte Opel gleich zwei Weltpremieren: die neue Studie Antara GTC, die zum Konzeptauto des Jahres gewählt wurde, und das neue Cabrio-Coupé Astra TwinTop.
  • Für einen rasanten Jahresabschluss sorgte die komplett gewordene Reihe der Opel Spitzensportler: die OPC-Modelle.
  • Opel hat nach knapp fünf Jahren die Produktion seines zweisitzigen Sportwagens Speedster eingestellt.
  • Nur 7000 der geplanten 10000 Stück seien hergestellt worden, teilte das Unternehmen am Freitag mit.
  • Die Nachfrage sei geringer gewesen als gedacht, sagte ein Opel-Sprecher.
  • In Deutschland fand das Auto bisher 3000 Käufer.
  • Das extrem leichte und spartanisch ausgestattete Fahrzeug wurde in der englischen Sportwagenschmiede Lotus produziert.
  • Es war der erste Opel mit Mittelmotor.

 

2006                                                                    

  • das Jahr in dem die komplette Opel Modellpalette den Turn-around der Marke dokumentiert.
  • Besonders deutlich wird das bei der Einführung des neuen Opel Corsa.
  • Der großartige Kleinwagen sorgt mit seinem dynamischen Design, seinen innovativen Featuren und der hochwertigen Verarbeitung europaweit für Furore.
  • Preise wie der Titel "Car of the Year" in Dänemark pflastern seinen Weg, der stets von den C.M.O.N.S., Teil der Aufsehen erregenden Corsa Werbekampagne, begleitet wird.
  • Mit 130.000 verkauften Fahrzeugen ist es die erfolgreichste Neufahrzeugeinführung in der Opel Geschichte!
  • Doch nicht nur die Volumenmodelle machen von sich Reden.
  • Ein Fahrzeug wie der Zafira 1.6 CNG, mit dem Opel der einsetzenden Klimadebatte um Jahre voraus ist, landet für einen 7-Sitzer mit dem geringsten CO2-Ausstoss (138g/km*) beim Umweltranking des Verkehrsclub Deutschland auf Platz 1. Und mit dem neuen Opel GT wird ein faszinierender Roadster auf die Straßen geschickt, der die Motorsportkompetenz des Konzerns erneut eindrucksvoll unterstreicht.                  

 

2007                                                                    

  • Der stärkste Opel Kleinwagen aller Zeiten feiert Premiere: Der Opel Corsa OPC. Mit seinem Hochleistungsaggregat und dem perfekt abgestimmten Sportfahrwerk setzt er Maßstäbe in Sachen Dynamik, Handling und Agilität.
  • Die Markteinführung der neuen Corsa Generation wird durch diesen Sportwagen erfolgreich – und spektakulär – abgeschlossen.
  • Ohne das Engagement zahlreicher Generationen von Opel Mitarbeitern und langjähriger, treuer Opel Kunden wäre diese Erfolgsgeschichte nicht möglich gewesen.
  • Vielen Dank dafür und viel Spaß mit vielen neuen Opel Modellen in den kommenden Jahren.

 

2008                                                                    

  • Der neue Opel Insignia!
  • Der neue Opel Insignia: Ein neuer Name für eine neue Ära. Weltpremiere der neuen Opel-Mittelklasse im Juli 2008.
  • Mit wegweisendem Design, innovativen Technologien für maximale Sicherheit, souveräner Dynamik und mit perfekter Ergonomie lädt der neue Opel Insignia ein, Opel neu zu entdecken.
  • Der Name Vectra ist passé
  • Opel Insignia soll ab November 2008 das Modell Opel Vectra ablösen.
  • Mit dem Modellwechsel, soll die Produktion des Vectra-Schwestermodells Signum im Sommer 2008 ebenfalls eingestellt werden.
  • Eine Ganze Branche in der Krise!
  • Absturz der Autobauer, Absatzeinbrüche, Kreditprobleme, Entlassungen, Kurzarbeit.
  • Die Krise hat Opel voll erwischt Der US-Autoriese General Motors wackelt bedenklich - und damit ist auch die deutsche Tochter Opel in ernster Gefahr.
  • Staatsbürgschaften sollen nicht das alleinige Heilmittel sein.
  • Jetzt wird auch eine Trennung vom Mutterkonzern GM nicht mehr ausgeschlossen.
  • Arbeitnehmer fordern "Lasst Opel nicht sterben"
  • wird es in Zukunft Opel noch geben???



2009                                                                    

  •  Deutschland jubelt über die Abwrackprämie!
  • Vor allem der angeschlagene Autobauer Opel freut sich über steigende Absatzzahlen im Januar. Insgesamt haben die Rüsselsheimer im Januar 30 Prozent mehr Fahrzeuge an Privatpersonen als im Vorjahresmonat verkauft – obwohl der Gesamtmarkt
  • um 19 % eingebrochen ist. 
  • Erleichterung bei Opel: Die Abwrackprämie hat dem angeschlagenen Autobauer kurzfristig zahlreiche Aufträge eingebracht und damit die drohende Zahlungsunfähigkeit im zweiten Quartal abgewendet.
  • Das Ende 2008 neu eingeführte Modell Insignia ist ein ausgesprochener Renner. Bis Mitte März 2009 sind bereits 80.000 Bestellungen eingegangen.
  • Am 3. November wurde der Verkauf von Opel an Magna abgesagt. Der US-Autobauer General Motors (GM) behält seine deutsche Tochter Opel.
  • Der neue Astra J wurde der Öffentlichkeit auf der IAA 2009 in Frankfurt am Main vorgestellt. Am 4. Dezember 2009 kam er zunächst als fünftürige Schrägheck-Variante auf den Markt.
  • Am 4. Dezember 2009 kam er zunächst als fünftürige Schrägheck-Variante auf den Markt.    
  • Im September schicken die Rüsselsheimer dann die Extremversion des neuen Opel Insignia Sports Tourer, den OPC, an den Start.

 

2010                                                                    

  • Der neu eingeführte Opel Meriva B  gewinnt das Goldene Lenkrad 2010
  • Das Alleinstellungsmerkmal des neuen Modells (75 bis 140 PS) sind die hinten angeschlagenen Schmetterlingstüren.
  • Das sogenannte FlexDoor-Konzept ermöglicht einen bequemen Zugang zur Rücksitzbank.

 

2011                                                                    

  • Opels Performance Center schickt den Corsa als Nürburgring Edition auf die Strasse – als Krönung der Baureihe.
  • Ein Plus von 18 PS auf nunmehr 210 PS und 250 Newtonmeter, im Overboost sogar 280 Newtonmeter, haben die Motorenhexer aus dem 1,6-Liter-Turbo gegenüber der Basisversion gezaubert.
  • Wer ihn haben will, muss sich sputen. Nur 500 Exemplare der Corsa OPC Nürburgring Edition verlassen Opels Produktionshallen. 
  • Anfang 2011 wurde die Adam Opel GmbH nach der Umwandlung im Jahr 2005 wieder in eine Aktiengesellschaft umgewandelt.
  • Ampera: Auslieferung verzögert sich
  • Grund seien die noch nicht abgeschlossene Untersuchungen in den USA nach einem Brand des Schwesterfahrzeugs Chevrolet Volt, erklärte ein Sprecher.
  • Das nahezu baugleiche Fahrzeug hatte im Mai drei Wochen nach einem Crashtest zu brennen begonnen, vermutlich durch Stromfluss aus der nicht entladenen Batterie.

 

2012                                                                      

  • Opel kommt einfach nicht aus seiner Misere raus.
  • Im Jahr 2012 steuert der Autobauer auf einen hohen dreistelligen Millionenverlust zu. Und die Aussichten sind düster.
  • Wie "Capital" berichtet, droht dem Autohersteller eine neue Milliardenlücke. Einer Opel-internen Prognose zufolge werde der Rüsselsheimer Autobauer im kommenden Jahr weit weniger Autos verkaufen als bislang geplant.
  • Düstere Zeiten für die Flitzer mit dem Blitz - auch die Elektrohoffnung Ampera macht Probleme
 
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